Zuletzt aktualisiert am: 04.03.24

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Powernapping

Der Powernap ist in aller Munde. Doch was hat es mit dem Nickerchen mitten am Tag eigentlich auf sich? Was unterscheidet den Powernap vom traditionellen Mittagsschlaf? Und vor allem: Welche Vorteile bringt er mit sich? Hier erfahren Sie alles, was Sie über Powernapping wissen müssen.

Powernap: der bessere Mittagsschlaf

In der Kindheit war der Mittagsschlaf für viele Menschen fester Bestandteil des Tagesablaufs. Je nachdem, von welchem Breitengrad oder Haushalt wir sprechen, erfreut er sich auch bei Erwachsenen hoher Beliebtheit. So gibt es in Spanien und Südamerika die Siesta und in Japan den in der Öffentlichkeit stattfindenden Inemuri – einen Tagschlaf, bei dem man anwesend genug ist, um beispielsweise die gewünschte U-Bahn-Haltestelle nicht zu verpassen. Doch es ist die „Neuauflage“ des Powernaps, die den kurzen Schlaf am Tag zu einem weltweiten Phänomen machte.

Mittagsschlaf vs. Kraftnickerchen

Auf den ersten Blick unterscheiden sich der klassische Mittagsschlaf und der moderne Powernap nur geringfügig voneinander. Wesentlicher Unterschied: Das Powernapping bringt einige Rahmenbedingungen mit sich, die das herkömmliche Nickerchen zur Mittagszeit nicht beinhaltet.

Ein Powernap sollte nur ungefähr 10 bis 20 Minuten dauern. So verhindern wir die Tiefschlafphase, die wiederum zu Schlaftrunkenheit führen kann. Der Powernap dient keineswegs als Schlafersatz für die Nacht, sondern soll dem Körper lediglich eine kurze Verschnaufpause vom Alltag verschaffen und ihm die Möglichkeit geben, abzuschalten und neue Energie zu sammeln. Anders als nachts finden Regenerationsprozesse während des kurzen Nickerchens nicht statt. Es gilt also, auch trotz regelmäßigem Powernap zusätzlich auf einen ausreichenden Schlaf in der Nacht zu achten.

Der kurze Schlaf am Tag bringt einige Vorteile mit sich. An erster Stelle steht dabei unsere Gesundheit. Besonders unser Herz-Kreislauf-System wird positiv beeinflusst und gestärkt. Außerdem reduziert der Powernap Stress und kann die Laune heben. Auch die Konzentrations-, Leistungs- und Reaktionsfähigkeit werden durch den täglichen Minischlaf gesteigert.

Wann sollte ich ein Nickerchen machen?

Der auch als Kraftnickerchen, Energieschlaf oder Catnap bekannte Powernap bietet sich immer dann an, wenn Körper und Geist nach einer Ruhepause verlangen und die Konzentration deutlich nachlässt. Während für manche ein Powernap nach dem Mittagessen, d. h. in der Zeit zwischen 12:00 und 13:30 Uhr, optimal ist, benötigen andere erst am frühen Nachmittag eine Ruhepause. Oftmals hängt das auch von den individuellen Arbeitszeiten ab.

Wie lange sollte der Powernap dauern?

10 bis 20 Minuten Turboschlaf gelten als ideal. Die genaue Dauer ist, wie unser Nachtschlaf, selbstverständlich von ganz individuellen Faktoren abhängig. Während Forschungen z. B. zeigen, dass ein 10-minütiger Nap ideal ist, empfinden einige von uns 15 Minuten Energieschlaf als genau richtig. Hier gilt es, ein wenig zu experimentieren, um von den Vorteilen optimal zu profitieren. Wichtig ist allerdings, auf den eigenen Körper zu hören und den Powernap nicht zu sehr auszudehnen. Denn: Powernappen Sie zu lange, kann die Rückkehr in den Alltag durchaus träge vonstattengehen.

Wo mache ich einen Powernap?

Immer mehr Menschen arbeiten aus dem Homeoffice. Ist das bei Ihnen der Fall, haben Sie die perfekten Voraussetzungen für einen Powernap. Legen Sie sich zum Powernappen also gerne ins Bett, auf die Couch oder an einen vergleichbar bequemen Ort im Haus, entspannen Sie und schließen Sie die Augen. Falls Sie sich zur besagten Zeit im Büro befinden, kann es erst einmal eine Herausforderung sein, einen geeigneten Platz und eine geeignete Position für das Mittagsschläfchen zu finden. Im Idealfall haben Sie ein Kissen dabei, das eine bequeme Kopfposition auf dem Schreibtisch ermöglicht. Das könnte zum Beispiel ein aufblasbares Kissen sein oder eines unserer hochwertigen Kissen, die Sie im Onlineshop erhalten können. Nach US-amerikanischem Vorbild gibt es zunehmend mehr Unternehmen in Deutschland, die Ruheräume zur Verfügung stellen, in denen Sie „dösen“ und neue Kraft tanken können. Wie Sie dann auch noch das perfekte Schlafklima für Ihren Powernap kreieren, finden Sie in unserem Blog heraus.

Wie halte ich ein Mittagsschläfchen?

Natürlich sollten Sie es vermeiden, während Ihres Powernaps gestört zu werden. Vielleicht können Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen ja vorher Bescheid geben. Das Smartphone sollten Sie auf lautlos stellen. Je nach Räumlichkeit empfehlen sich auch Ohrenstöpsel und eine Schlafmaske, damit weder Geräusche noch Licht Ihren Schlaf stören. Jetzt müssen Sie nur noch einen Wecker stellen und die Verschnaufpause kann beginnen.

Tipp: Um die perfekte Dauer für Ihre individuellen Bedürfnisse zu ermitteln, können Sie zu Hause „üben“. So vermeiden Sie ein böses Erwachen und starten frisch und erholt in den Rest des Tages.

Powernapping: das Aufwachen

Bevor Sie nach Ihrem Kraftnickerchen wieder voll durchstarten, sollten Sie einen oder mehrere Zwischenschritte befolgen. Schnappen Sie nach dem Aufwachen am Fenster ein paar Züge Frischluft, vertreten Sie sich im Büroflur kurz die Beine, strecken Sie sich ausgiebig oder trinken Sie ein Glas kaltes Wasser.

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