Zuletzt aktualisiert am: 11.03.24

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Die passende Bettwäsche für guten Schlaf – Bettwäsche im Vergleich

Natürlich sind viele Faktoren ausschlaggebend dafür, wie leicht Sie guten, erholsamen Schlaf finden: Eine entspannende Routine vor dem Zubettgehen gehört ebenso dazu wie eine für Sie passende Kombination aus Bettgestell, Bettdecke, Lattenrost, Matratze und Bettwaren. Lattenrost und Matratze sorgen dafür, dass Ihr Körper im Schlaf eine gesunde Position einnehmen kann und insbesondere die Wirbelsäule ergonomisch gestützt wird. Die Bettdecke ist für das Schlafklima verantwortlich – von mollig warm bis kühl und frisch. Ihr Kopfkissen stützt den Kopf- und Nackenbereich und ergänzt damit sozusagen die Arbeit Ihrer Matratze.

Doch nicht nur Bettdecke, Kissen und Matratze selbst beeinflussen Ihre Schlafqualität – auch das Drumherum, nämlich die Bettwäsche, spielt eine Rolle. Bettlaken und Bettbezüge sorgen im Zusammenspiel mit Ihrer Füllung für besten Schlafkomfort und eine erholsame Nachtruhe. Wie das? Neben Farben und Mustern, die eine harmonische Gestaltung Ihres Schlafzimmers bewirken, kommt es vor allem auf das Material vom Bettdecken- und Kopfkissenbezug an. Verschiedene Stoffe bieten verschiedene Eigenschaften – warm und kuschelig, kühlend oder allergikerfreundlich, um nur ein paar Merkmale zu nennen.

Alles, was Sie deshalb zu den unterschiedlichen Bettwäschearten wissen sollten, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Jede Bettwäsche hat ihre Vorteile

Bettwäsche können Sie in vielen unterschiedlichen Größen, Farben und Designs kaufen. Vor allem unterscheidet sich Bettwäsche aber hinsichtlich des Materials und dem damit einhergehenden Schlafkomfort.

Um die für Sie passende Bettwäsche zu finden, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Ist die neue Bettwäsche für den Sommer oder den Winter gedacht? Oder möchten Sie Ihre Bettwäsche am liebsten ganzjährig aufziehen?
  • Schwitzen oder frieren Sie im Schlaf schnell?
  • Gibt es Stoffe, die Sie besonders gerne anfassen oder solche, die Sie als unangenehm empfinden?
  • Haben Sie mit Allergien, allen voran gegen Pollen oder Hausstaubmilben, zu kämpfen?

Sind diese Fragen geklärt, haben Sie bereits einen großen Schritt zur richtigen Bettwäsche gemacht, die Ihnen persönlich die besten Voraussetzungen für einen gesunden und erholsamen Schlaf bieten wird. Welche Stoffarten für welche Schlaf-Vorlieben besonders geeignet sind, finden Sie in den nächsten Absätzen heraus.

Baumwolle & Co. – welcher Bettwäsche-Stoff für guten Schlaf?

Die Bettwäsche prägt nicht nur mit ihrem Design die Atmosphäre Ihres Schlafzimmers, sondern sollte auch praktische Funktionen erfüllen: Während des Schlafs schwitzen wir mehr oder minder viel und verlieren zahlreiche alte, abgestorbene Hautschuppen. Ein Bettbezug bzw. Bettlaken schützt so Decke, Kissen und Matratze vor Verschmutzungen.

Außerdem trägt die Bettwäsche zum Schlafklima bei – je nach Stoffart auf unterschiedliche Weise.

Grundsätzlich besteht Bettwäsche häufig aus reiner Baumwolle oder einem Baumwollmix. Kein Wunder, Baumwolle ist angenehm weich, geschmeidig und sanft zur Haut. Außerdem kann Baumwollstoff mehr als das Dreifache des eigenen Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen – ideal also, um nächtlichen Schweiß zu absorbieren. Besonders praktisch: Baumwoll-Bettwäsche kann auch bei hohen Temperaturen gewaschen werden, was in puncto Hygiene optimal und vor allem für Allergiker unabdingbar ist. Apropos Waschen: Wissen Sie eigentlich, wie oft man seine Bettwäsche waschen sollte und was das mit Allergien zu tun hat? Diese Fragen beantworten wir in unserem Blog.

Doch was sind die Alternativen zu Bettwäsche aus Baumwolle? Weitere Favoriten auf dem Markt sind Bettbezüge aus Mikrofaser, Leinen oder Seide. Manche Stoffarten wärmen und kommen deshalb vor allem im Winter zum Einsatz. Andere Materialien wirken hingegen kühlend oder sind besonders saugfähig und daher bestens für die Sommermonate geeignet.

Es empfiehlt sich also, ebenso wie im Kleiderschrank auch bei der Bettwäsche eine Auswahl für jede Jahreszeit parat zu haben. Bei der Entscheidung für ein Bettwäsche-Set spielen aber neben den Eigenschaften des Materials auch Ihre ganz persönlichen Vorlieben oder Abneigungen für bestimmte Stoffe eine Rolle – schließlich sollen Sie sich in Ihrem Bett rundum wohlfühlen.

Die beste Bettwäsche für den Winter

Sinken ab Herbst die Temperaturen, kommen nicht nur die Strickpullover wieder zum Einsatz, auch Ihre Schlafstatt sollte jetzt ein winterliches Gewand bekommen. Selbst im Winter gilt eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 °C als ideal für das Schlafzimmer. Oft muss dafür allerdings etwas geheizt werden, was wiederum zu trockener Luft führt. Diese reizt die Schleimhäute und erholsamer Schlaf wird so erschwert. Um also den richtigen Mix aus Frischluft, Heizungswärme und idealer Schlaftemperatur zu finden, ist die passende Bettwäsche von großer Bedeutung.

Bettenprofis wechseln jedoch nicht nur den Bezug, sondern greifen auch bei Bettdecke und Kopfkissen nun zur wärmenden Winterversion. Diese ergänzen sie dann – je nach persönlicher Vorliebe – mit der passenden Bettwäsche. Fertig ist die kuschelige Wohlfühlatmosphäre im Bett.

Viele Menschen bevorzugen im Winter eine Bettwäsche aus dickerem, festerem Material. Dieses schließt die Wärme ein, wodurch sie selbst in kalten Winternächten nicht frieren müssen. Beliebte Vertreter dieser Art von Bettwäsche sind Bettbezüge aus Biber, Fein-Biber oder Flanell. Diese dicken Baumwollgewebe punkten mit einer guten Saugfähigkeit und einer leicht angerauten, aber dafür umso flauschigeren Oberfläche.

Die beste Bettwäsche für den Sommer

Auch wenn es nachts so heiß und schwül ist, dass wir selbst im Adams- und Evakostüm noch schwitzen, trägt eine – leichte ! – Bettdecke zu unserem Schlafkomfort bei. Ideal ist es, dann eine dünne Bettdecke mit einer Bettwäsche zu beziehen, die kühlende Eigenschaften hat. Zusätzlich sollte der Stoff auch Feuchtigkeit gut aufnehmen können, diese schnell ableiten und so für eine gewisse Atmungsaktivität sorgen. Bettwäsche aus Leinen, Linon, Renforcé, Perkal oder Seersucker kommen hier in die engere Wahl.

Leinen-Bettwäsche knittert zwar leicht, ist aber natürlich atmungsaktiv, robust und langlebig. Auch Schweiß nimmt sie auf und leitet ihn optimal vom Körper weg – perfekt für ein angenehm, trockenes Schlafgefühl. Linon ist ein Leinen-Imitat, das zu 100 % aus Baumwolle besteht. Dieses strapazierfähige Gewebe hat sehr ähnliche Eigenschaften wie Leinen: Linon-Bettwäsche fühlt sich glatt und kühl an und ist daher ebenfalls ein guter Bettbezug für den Sommer.

Renforcé bezeichnet ein mittelfeines, glattes Baumwollgewebe. Es ist etwas leichter als Linon, hat aber ebenfalls temperatur- und feuchtigkeitsausgleichende Eigenschaften – also noch ein Kandidat für Ihr Sommerbett. Perkal-Bettwäsche wird in der Regel aus hochwertiger, ägyptischer Baumwolle hergestellt. Sie ist sehr hautfreundlich, atmungsaktiv und fühlt sich angenehm weich und kühl auf der Haut an.

Seersucker-Stoff ist durch seine strukturierte Optik leicht zu erkennen. Die unregelmäßige Oberfläche des Baumwollmischgewebes erinnert an eine Waffel und sorgt dafür, dass die Bettwäsche nicht zu eng am Körper anliegt und die Luft darunter optimal zirkulieren kann. Seersucker-Bettwaren sind für heiße Sommernächte also bestens geeignet.

Eine Bettwäsche für alle 4 Jahreszeiten

Je nachdem, welche Stoffarten und -eigenschaften Sie bevorzugen, können Sie ggf. auch zu Bettwäsche aus Jersey, Mikrofaser, Satin oder Seide greifen und diese das ganze Jahr über verwenden.

Bei Jersey-Stoffen kommen oft natürliche Fasern wie Viskose und Baumwolle zum Einsatz, die gestrickt oder gewirkt werden. Bettwäsche aus Single-Jersey (einseitig gestrickt) oder Interlock-Jersey (doppelt gestrickt) ist weich, geschmeidig, saugfähig und reguliert das Schlafklima.

Bettwäsche aus Mikrofaser besteht aus synthetischen Grundstoffen. Dieser Stoff fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an, ist atmungsaktiv, extrem saugfähig und trocknet schnell.

Bettwäsche aus Satin wurde traditionell aus Seide hergestellt. Heute gibt es Satin-Bettwäsche aus Baumwolle, aber auch aus Kunstfasern wie Nylon oder Polyester. Bei Bettwäsche aus Mako-Satin wird hochwertige ägyptische Baumwolle verarbeitet. Typisch für Satin-Bettbezüge ist ein glattes, glänzendes Finish, das im Sommer kühlende und im Winter wärmende Wirkung hat.

Es soll besonders edel sein? Dann greifen Sie zu Seiden-Bettwäsche. Das natürliche, glänzende Material ist saugfähig und atmungsaktiv und begünstigt sowohl im Winter als auch im Sommer ein angenehmes Schlafklima.

Allergikerfreundliche Bettwäsche

Betten sind ein großer Tummelplatz für Hausstaubmilben & Co. Denn hier finden sie salzige Schweißrückstände und Hautschuppen, von denen sie sich ernähren. So leben die Milben dann mit Vorliebe in Matratzen und Bettwaren. Das Problem: Nicht nur der Gedanke an winzig kleine Mitbewohner im Bett ist unangenehm – ihr Kot enthält auch Allergene, die bei empfindlichen Menschen Symptome wie Husten, Schnupfen oder sogar Atembeschwerden auslösen können.

Um den Milben und ihren Ausscheidungen den Garaus zu machen, sind Temperaturen von 60 °C nötig. Deshalb sollten Allergiker bei der Wahl ihrer Bettwäsche darauf achten, dass diese solche Temperaturen in der Waschmaschine gut übersteht.

Außerdem eignen sich einige Bettwäschearten besser als andere, weil die Milben dort keine Lebensgrundlage finden.

Als besonders allergikerfreundlich gilt Bettwäsche aus Mikrofaser oder Seide. Mikrofaser-Bettwäsche lässt etwa Pollen oder Bakterien keine Chance, sich im Gewebe ab- bzw. festzusetzen. Seidenbettwäsche hingegen ist nicht nur für Hausstauballergiker empfehlenswert, sondern auch für Menschen mit Hautproblemen wie Neurodermitis. Das glatte Material eignet sich nämlich weder als Lebensraum für Milben, noch begünstigt es Hautirritationen. Ein weiterer Pluspunkt dieser beiden Stoffarten: Sie können das ganze Jahr über verwendet werden, da sie sowohl wärmende als auch kühlende Eigenschaften besitzen.

Doch auch Renforcé-Bettwäsche mit ihrer glatten Oberfläche ist eine Option für Allergiker.

Jetzt, wo Sie alles über die verschiedenen Arten von Bettwäsche wissen, fragen Sie sich vielleicht: „Aber wie beziehe ich eigentlich mein Boxspringbett?“ Und zu Recht – das sieht bei Boxspringbetten nämlich etwas anders aus als bei herkömmlichen Betten. Mehr dazu finden Sie in unserem Blog.

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