Zuletzt aktualisiert am: 16.01.24

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Die schönsten Schlafzimmerfarben

Bei Entspannung denken die meisten Menschen wahrscheinlich nicht gleich an Neongrün, Quietschgelb oder Alarmrot. Kein Wunder, denn diese Farbnuancen wirken in der Regel alles andere als beruhigend. In diesem Sinne wollen auch die Farben fürs Schlafzimmer mit Bedacht gewählt werden. Dabei haben Sie grundsätzlich viele verschiedene Optionen. Die schönsten zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Und, was es möglichst zu vermeiden gilt.

Beruhigende Schlafzimmerfarben: Ansichtssache?

Ein Schlafzimmer in einer einzigen Farbe? Dann probieren Sie es mit Baker-Miller Pink. Die soll einer wissenschaftlichen These zufolge nämlich die Atem- und Herzfrequenz reduzieren. Von der US-Marine wurde sie Ende der Siebziger sogar in Haftanstalten eingesetzt – mit zufriedenstellender Wirkung. Allerdings berichteten später durchgeführte Experimente vom Gegenteil.

Das (chromatische) Problem

Farbenlehre, Farbpsychologie und Farbsymbolik sind Themen, bei denen sich seit eh und je die Meinungen spalten. Auch die Frage, welche Farbe Schlafzimmern das optimale Ambiente verleiht, lässt sich nicht pauschal beantworten. Die zahlreichen Faktoren, die darauf einen Einfluss haben, umfassen den persönlichen Geschmack, aber auch den Kulturkreis.

Kombinationen: Haupt- und Nebenrollen

Denken Sie bei der farblichen Einrichtung Ihres Schlafzimmers an die Besetzung in einem Theaterstück. Ein komplett in Weiß eingerichteter Raum wirkt schnell kalt und erinnert an eine Arztpraxis. In Kombination mit anderen Farbtönen, die als Nebenrollen mehr Abwechslung in die Optik bringen, sieht das schon anders aus. Zudem sollten entspannende Schlafzimmerfarben nicht grell, sondern ruhig und gedeckt sein. Hier sind unsere Favoriten:

Weiß

Weiß als Wandfarbe sollte nicht zu grell gewählt werden. Setzen Sie eher auf weniger klassische Nuancen wie Off-White, Creme oder Eierschale. Die wirken wärmer und laden zum Entspannen ein. Das Beste an dieser Farbe ist, dass sie sich vielseitig kombinieren lässt.

Blau

Blau wird in unseren Breitengraden oft mit Harmonie und Zufriedenheit in Verbindung gebracht. Hier eignen sich besonders ruhige Nuancen wie Nachtblau oder ein sanftes Hellblau. Da es in der Natur kaum blaue Lebensmittel gibt, soll die Farbe zudem den Appetit verringern.

Braun

Dunklere Brauntöne lassen einen Raum schnell klein und erdrückend wirken. Wer ein besonders modernes Design bevorzugt, sollte zudem berücksichtigen, dass die Farbe eine gewisse Rustikalität vermittelt. Helle, erdige Nuancen wie Ocker oder Camel allerdings sind gleich viel entspannender und können in Form von Wohntextilien aus Baumwolle, Leinen oder Jute wunderbar mit anderen Farben kombiniert werden.

Rosa

Mit Rose Quartz wurde 2016 ein Rosaton zur Farbe des Jahres gewählt. In gewissen Versionen kann diese Farbe eine stilvolle, beruhigende Wirkung erzielen. Damit der Raum nicht zu mädchenhaft wirkt, können Sie auf minimalistische, geradlinige Möbel ohne viele Schnörkel zurückgreifen.

Grau

Viele Grautöne wirken neutral und zurückhaltend. Um intensivere Farben wie zum Beispiel Rosa auszugleichen, sind Grautöne wie Taupe oder Greige eine ausgezeichnete Option. Vermeiden Sie es allerdings Ihre Wand grau zu streichen und integrieren Sie die Farbe eher als gemütliche Decke oder Kissenhülle in Ihr Raumdesign.

Gelb

Gelb ist wie die Sonne: warm und einladend. Allerdings kann ein zu helles bzw. zu viel Gelb grell und aufweckend wirken. Integrieren Sie den Farbton in Form von Möbeln aus hellem Holz oder Wohnaccessoires wie Kissen und Lampen. Besonders empfehlenswert sind Nuancen wie Cognac. Doch Vorsicht: Einer Studie zufolge kann das gerne von Banken und ähnlichen Institutionen genutzte Senfgelb in dunkleren Versionen finanzielle Ängste hervorrufen.

Grün

Grüntöne eignen sich hervorragend, um ein naturverbundenes Schlafzimmer zu gestalten. Auch hier sollten Sie das bereits erwähnte Neongrün und ähnlich grelle Varianten vermeiden und eher auf ein sanftes Hellgrün, ein sattes Waldgrün oder ein beruhigendes Moosgrün setzen.

Schwarz

Schwarz ist gewagt, geheimnisvoll – und nicht jedermanns Sache. Wer allerdings ein Fan dieser Farbe ist, sollte maximal eine Wand in einem helleren Schwarz streichen und diese mit Kissen und ähnlichen Accessoires in gedeckten Schwarztönen mischen. Zudem ist zu beachten, dass Schwarz den Raum optisch kleiner wirken lässt. In größeren Schlafzimmern kommt Schwarz daher besser zur Geltung.

Auf Rot im Schlafzimmer lieber verzichten

Rot ist die Farbe der Liebe, signalisiert aber auch Gefahren. Daher wirkt es auf die meisten Menschen anregend und macht aufmerksam. All das sind Faktoren, die nicht unbedingt ein reibungsloses Einschlafen fördern. Verzichten Sie also lieber auf Rot oder setzen Sie es gezielt auf kleinen Flächen bzw. in kleineren Gegenständen ein.

Auch die Ausrichtung der Elemente Ihres Schlafzimmers hat übrigens einen Einfluss auf die Harmonie der Inneneinrichtung. Mehr darüber erfahren Sie in unseren Feng-Shui-Basics.

Boxspringbetten für mehr Komfort

Eine weitere Möglichkeit, Farbe und Haptik (und traumhaften Komfort!) ins Schlafzimmer zu bringen, sind unsere hochwertigen Boxspringbetten. Das dreiteilige Bettsystem besteht aus einem Unterbau mit Federkernpolsterung, einer Federkernmatratze und einem Topper, die gemeinsam für ein schwebendes Liegegefühl sorgen. Zudem sind unsere Boxspringbetten in vielen verschiedenen Farben erhältlich, mit denen Sie das Interieur Ihres Schlafzimmers stilvoll abrunden können.

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