Zuletzt aktualisiert am: 28.01.24

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Parasomnie: Wenn Schlaf zum Alptraum wird

Der Titel deutet es schon an, verrät aber noch nicht alles. Zu den Parasomnien zählen nämlich nicht nur die berühmt-berüchtigten Alpträume, sondern viele weitere Phänomene mit Bezug sowohl zum REM- als auch zu den Non-REM-Schlafstadien. Während manche Personen diese Art der Schlafstörung kaum wahrnehmen, gefährden andere sich und ihr Umfeld. Was also tun gegen die unerwünschten nächtlichen Symptome? Hier erfahren Sie mehr.

Ein bisschen Klartext …

… der mit Musculus Mentalis, Nucleus gigantocellularis und suffizienter nCPAP beginnt. All das sind nämlich höchst komplexe Dinge, die die Schlafforschung bei der Klassifikation und Behandlung von Parasomnien berücksichtigt. Zwar sind wir Experten für Schlaf, aber keine medizinischen Fachkräfte. Löst eine (oder mehrere) der in diesem Beitrag beschriebenen Parasomnien bei Ihnen Tagesmüdigkeit aus oder stellt gar eine Eigen- bzw. Fremdgefährdung dar, hilft in jedem Fall nur eine ärztliche Intervention.

Parasomnie: Definition

Der Begriff Parasomnie leitet sich aus dem altgriechischen Präfix pará (während) und dem lateinischen Nomen somnus (Schlaf) ab. Kennzeichnend sind demnach unerwünschte Symptome, die während des Schlafs bzw. Aufwachens auftreten. Die Aufwachstörungen umfassen Somnambulismus (Schlafwandeln) und Pavor nocturnus (Nachtangst). Schlafparalysen und die bereits erwähnten Alpträume lassen sich hingegen dem REM-Schlaf zuordnen, während beim Übergang zwischen den Schlafstadien Störungen wie Somniloquie (Sprechen während des Schlafs) auftreten.

Erwähnenswert ist, dass Parasomnien bei Kindern aufgrund des sich in Entwicklung befindenden Gehirns häufiger vorkommen. Ein Beispiel ist Enuresis nocturna bzw. Bettnässen. Leider umfassen diese aber auch schwerwiegende Parasomnien wie die kindliche Schlafapnoe und den plötzlichen Kindstod. In puncto ärztlichen Rat einholen gilt also auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Parasomnie: Symptome

Da Parasomnien eine große Gruppe an nächtlichen Verhaltensauffälligkeiten darstellt, fallen die möglichen Symptome ganz unterschiedlich aus. Wachen Sie mit kaltem Schweiß auf der Stirn aus einem Alptraum auf, dürfte die Sachlage klar sein. Träumen Sie hingegen von einem Kampf um Ihr Leben und schlagen wild um sich, könnte es sich um die Aufhebung der natürlichen Muskelatonie während des REM-Schlafs handeln. Ein weiteres bekanntes Symptom ist, das Verlassen des Bettes, ohne dabei aufzuwachen. Bei dieser Aufwachstörung bzw. dem Schlafwandeln erwacht das Gehirn nur teilweise.

Hinweis: Wer sich eindringender mit den verschiedenen Parasomnien und ihren Symptomen befassen möchte, findet in der International Classification of Sleep Disorders (ICSD) der American Academy of Sleep Medicine (AASM) systematische Klassifizierungen, die den weltweiten Standard darstellen.

Nicht-medizinische Hilfen

Ob Alkohol und Drogen, vererbte Gene oder individuelle Erkrankungen: Parasomnien können durch unterschiedlichste Faktoren ausgelöst werden. Zu einer medikamentösen oder psychotherapeutischen Behandlung kann immer nur eine Ärztin oder ein Arzt raten. Ein in verschiedenen Versuchen nachgewiesener Teil der Lösung können allerdings das perfekte Schlafklima und eine bessere Schlafhygiene sein.

Latexmatratzen: ein Teil der Lösung

Um die Hygiene im Bett zusätzlich zu erhöhen, sind Latexmatratzen hervorragend geeignet. Latex ist besonders atmungsaktiv und fördert dadurch eine optimale Luftzirkulation, die wiederum Schimmel und ähnlichen Verunreinigungen vorbeugt. Auch Hausstaubmilben haben aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaften keine Chance. Hinzu kommt, dass sich das aus natürlichem oder synthetischem Kautschuk hergestellte Material dem Körper perfekt anpasst. Mehr über die Vor- und Nachteile von Latexmatratzen erfahren Sie hier.

In unserem Onlineshop finden Sie verschiedene Modelle mit jeweils unterschiedlichen Liegeeigenschaften. Wer an einer Parasomnie leidet, sollte hier vor allem auf eine der Premium-Versionen aus 100 % Naturlatex setzen, da die antiallergenen und milbenresistenten Eigenschaften besonders ausgeprägt sind. Dennoch sollten Sie unbedingt auch auf die richtige Pflege der Matratze achten.

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Auch ein Latextopper kann Besserung bringen

Für einen ruhigen und gesunden Schlaf gilt es, das Schlafsystem möglichst mit einem Topper abzurunden. Der schützt die Matratze und erhöht den Liegekomfort. Im Falle einer Parasomnie empfehlen wir eine Komfortauflage, die ebenfalls aus Latex besteht. Unser Latextopper sorgt zu jeder Saison für ein angenehmes Schlafklima und erspart Ihnen (und gegebenenfalls Ihrer besseren Hälfte) nicht nur zu Hause, sondern auch als Reisematratze vielleicht den einen oder anderen nächtlichen Monolog.

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